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Sonnenschutz

So kann Sonnenbrand vermieden werden

Sonnenschutz

Für die meisten Menschen gibt es kaum etwas Schöneres, als draußen die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen.

Die Strahlen der Sonne aktivieren unser Immunsystem, wärmen unseren Körper und steuern unseren Hormonhaushalt. Die Sonne ist auch für die Produktion des für die Knochengesundheit wichtigen Vitamin D3 verantwortlich.

 

Doch die Sonne hat auch ihre Schattenseiten. Ohne ausreichenden Schutz verliert die Haut beim häufigen oder ausgiebigen Aufenthalt in der Sonne schnell an Feuchtigkeit und Elastizität – die Haut altert und die Faltenbildung wird begünstigt.

Die größte Gefahr durch unzureichenden Schutz ist aber der Sonnenbrand der wiederum gravierende Spätfolgen nach sich ziehen kann.

Ein Sonnenbrand entsteht durch zu viel UV-B-Strahlen (B wie Sonnenbrand) und sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie über Kreislaufbeschwerden, Fieber oder Übelkeit klagen – es besteht die Gefahr des Sonnenstichs.

 

Den Sonnenbrand können Sie gut mit Kühlung und Befeuchtung in den Griff bekommen. Hier empfehlen wir ein Dexpanthenolspray und regenerierende After Sun Produkte, die die Haut beruhigen und regenerieren und kühlen. Cremes mit einem geringen Kortisonanteil können zusätzlich gegeben werden.

 

UV-A-Strahlen lassen die Haut altern (A wie Hautalterung), da vermehrt Kollagen abgebaut wird und sich die Feuchtigkeit verringert. Viele Medikamente (z.B. Johanneskraut) fördern die Lichtempfindlichkeit der Haut in Kombination mit UV-A-Strahlung. Ein Sonnenschutz ist hier zwingend erforderlich.

Chemische Filtersubstanzen nehmen die Energie der UV-Strahlen auf und geben sie als Wärme wieder ab.

Chemische Filter erreichen tiefere Hautschichten und können so Allergien auslösen.

Physikalische Filter reflektieren die Sonnenstrahlen. Sie sind reiz frei und können je nach Teilchengröße einen weißen Film auf der Haut bilden

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger man vor schädlicher UV-B-Strahlung geschützt ist.

Bei einer Eigenschutzzeit von z.B. 10 min kann man bei einem LSF 30 (10 x 30) 300 min geschützt in der Sonne verbringen.

Achtung: Ein erneutes Eincremen verlängert die Sonnenschutzzeit nicht.

  • Verwenden Sie Sonnencreme sobald Sie sich länger im Freien aufhalten
  • Tragen Sie luftige Kleidung am besten langärmelig. Schützen Sie ihren Kopf mit einer Kopfbedeckung und denken Sie an Ihre Sonnenbrille
  • Meiden Sie zwischen 11 und 15 Uhr die Sonnenstrahlung – auch Schatten bietet keinen ausreichenden Schutz
  • Sonnenschutzmittel in ausreichender Menge auftragen (30ml / Erwachsenen)
  • Sonnenschutz 30 min vor dem Sonnenbaden auftragen
  • Sonnenallergiker sollten ca. vier Wochen vor Sonnenbestrahlung mit der Einnahme von Betacarotin und Calcium beginnen um die Haut auf die Sonne vorzubereiten.
  • Cremen Sie sich auch im Schatten ein

Kinder halten sich am liebsten im Freien auf. Sie planschen gerne im Wasser, lieben das Toben im Freien und spielen am liebsten auf Spielplätzen. Die zarte Kinderhaut ist sehr empfindlich. Die körpereigenen Schutzmechanismen der Haut müssen sich erst noch entwickeln. Daher ist ein Sonnenschutz ein absolutes Muss um Spätschäden der Haut zu vermeiden.

 

  1. Keine direkte Sonneneinstrahlung in den ersten 12 Lebensmonaten – bedecken Sie die Haut am besten mit leichter und luftiger Kleidung und setzten Sie ihrem Baby einen Sonnenhut auf. Freie Stellen können mit einem für Babys geeigneten Sonnschutzmittel eingerieben werden.
  2. Verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit hohem LSF
    Säuglinge: Sonnenschutzmittel mit physikalischen Filtern und hohem LSF
    Kleinkinder: Mineralische oder chemische Filter mit hohem LSF
  1. Keine Sonne zwischen 11 und 15 Uhr – hier ist die UV Strahlung am höchsten
  1. Achten Sie bei Kindern auf einen wasserfesten Sonnenschutz – nach dem Aufenthalt im Wasser wieder eincremen um den vollen Schutz gewährleisten zu können
  1. Sonnenschutz regelmäßig nachcremen – besonders nach dem Baden, Abtrocknen oder schwitzen
  1. Seien Sie großzügig beim Auftragen des Sonnenschutzmittels und massieren Sie es nicht zu stark in die Haut ein.